Kleinkinderkleidung selbst gemacht.

Kleinkinderkleidung selbst gemacht.

Für den richtigen Start auf der Welt braucht ein Neuankömmling besonders eines: Die richtige Kleidung. Bequem soll sie sein, um die ersten Bewegungen zu unterstützen und zuzulassen. Neben ihrer wärmespendenden Schutzfunktion sollte Kinderbekleidung, besonders Kleidung für Kleinkinder, auch praktisch sein. Praktisch sollte sie für das Kind sein, damit die ersten Lebensjahre nicht von beim Lernen und Spielen störenden Kleidungsstücken überschattet werden und die Kleidung beim Entdecken nicht in den Weg gerät. Aber auch für die Eltern muss Kinderkleidung praktisch sein. Besonders in den ersten Jahren der Kindheit kann das Anziehen des Nachwuchses recht stressig sein. Wobei zu enge Halsausschnitte oder komplizierte Verschlusssysteme keine Hilfen darstellen.

Selbermachen lohnt sich

Wer sich ein wenig mit Kinderbekleidung beschäftigt, wird feststellen, dass diese zumeist recht teuer ist. Und das besonders wenn man bedenkt, dass die Kinder in den ersten Jahren ihre Konfektionsgröße schon nach einigen Wochen wechseln. Um trotzdem nicht auf funktionale, bequeme und niedliche Kinderbekleidung verzichten zu müssen, lohnt es sich, selbst kreativ zu werden und dem Nachwuchs so optimale und individuelle Kleidungsstücke zu beschaffen. Kleinkinderkleidung ist bereits in wenigen Stunden einfach mit geringen Vorkenntnissen selbstgemacht und schont den Geldbeutel erheblich, obwohl sie ihrem gekauften Pendant in nichts nachsteht. Auf jajasio.de finden Sie alles, was Sie für ihre Näharbeiten dazu brauchen.

Mitwachsende Kinderhose selbst genäht

Mit weniger als einem halben Laufmeter Stoff, bevorzugt hautfreundliche Baumwolljerseys oder leichte Sweatstoffe, lässt sich in wenigen Stunden kinderleicht eine mitwachsende Hose für Kleinkinder zaubern. Die dann genug Raum für Bewegung lässt und nebenbei wirklich niedlich aussieht. Im Internet oder in Nähzeitschriften gibt es viele teils kostenlose Schnittmuster und Anleitungen für diese Art Hose. Im Zweifelsfall kann man ein Schnittmuster aber auch kurzerhand nach dem Beispiel einer Kaufhose selbst erstellen. Dies macht man indem man den groben Umriss auf einem Blatt Papier umzeichnet und den Umfang von Bauch und Knöcheln als Rechteck auf Papier überträgt. Die Hose besteht lediglich aus fünf Teilen: Einem Hosenvorderteil, einem Rückteil, je einem Bündchenabschluss für jedes Bein und einem Bündchen für den Bauch.

Das Besondere

Das Besondere an der Hose ist, dass die Bündchen an Bauch und Beinen durch Falten oder Krempeln in ihrer Höhe halbiert werden können. Somit gewinnen sie an Länge, falls es nötig sein sollte. Durch diesen Blick können Mitwachs-Hosen ihren Trägern bei guter Pflege über die ersten drei Lebensjahre erhalten bleiben. Sind alle Teile ausgeschnitten, können sie an den Seiten mit einem Zickzack-Stich auf einer gebräuchlichen Nähmaschine zusammengenäht werden. Bevor man die Bündchen annäht, werden sie an der kurzen Seite zusammengenäht. Danach klappt man ihre Längsseiten aufeinander, sodass die Seitennaht nur noch von außen sichtbar ist. Sobald die nun schlauchförmigen Bündchen an den Kanten der Hose befestigt sind, ist diese auch schon bereit für ihren Einsatz!

Kleinkinderkleidung

Kinderoberteile selbst machen

Auch Oberteile für Kleinkinder sind schnell und einfach selbst genäht. Der Stoffverbrauch liegt ebenfalls bei unter 0.5 Meter bei einer Stoffbreite von 1.4 Meter. Wobei sich bei der vollen Stoffbreite sogar mehrere Kombi-Teile nähen lassen. Wer sich nicht nach einem Schnittmuster richten. möchte, kann auch hier den Umriss eines gekauften Shirts als Vorlage verwenden. Die zwei Ärmel sowie das Vorher- und Rückteil sind schnell zusammengenäht. Aber besonders am Halsausschnitt lohnt es sich, einen sehr elastischen Bündchen- oder Jerseystoff zu verwenden, damit auch größere Kinderköpfe einfach ihren Weg durch den Ausschnitt finden. Tipp: Aus dem übrig gebliebenen Stoff lassen sich im Handumdrehen simple Dreieckstücher und Mützen nähen, die bei ein wenig Näherfahrung auch ohne Anleitung gelingen.

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