5 Haushaltstipps für Familien mit Kindern!

5 Haushaltstipps für Familien mit Kindern!

Getreu dem Motto „the show must go on“ endet die Arbeit im Haushalt nicht, wenn Kinder da sind. Vielmehr kommt noch mehr Arbeit auf dich zu. Doch das kann auch Spaß machen, denn die Kleinen haben immer eine Idee, wie sie langweilige Tätigkeiten im Haushalt aufpeppen können. Haushaltstipps von Kids sozusagen 😉Als Elternteil bist du dafür verantwortlich, den Kindern etwas fürs Leben beizubringen und dafür zu sorgen, dass sie dabei sicher bleiben. Mit diesen Tipps des Ratgeberportals Eigennachwuchs.de geht dir der Haushalt mit Kindern in Zukunft leicht von der Hand und der Nachwuchs profitiert davon ebenfalls.

Tipp #1: Kindern leichte Aufgaben übertragen

Wie hast du eigentlich gelernt, eine Waschmaschine richtig zu beladen? Haben sich deine Eltern mit dir hingesetzt und dir erklärt, wie man eine Karotte richtig schält? Wohl eher nicht! Sie haben dich einfach mit einbezogen und dir nach und nach mehr Verantwortung übertragen. Lass bereits ganz kleine Kinder Aufgaben im Haushalt übernehmen, die sie bewältigen können. Dadurch lernen sie früh simple Fähigkeiten, die sie im Alltag aber später brauchen werden. Während sie dir helfen, werden sie Fragen stellen und du kannst die Gelegenheit nutzen, um ihnen beizubringen, wie Haushaltsgegenstände funktionieren, wie sie eingesetzt werden, wie man kocht, backt, putzt… und, wie man dabei auf die eigene Sicherheit aufpasst.

Haushaltstipps

Tipp #2: Kinder unterhalten – aber wie?

Es regnet. Du hast im Haushalt zu tun oder würdest gerne mal wieder ein Buch lesen. Doch die Kleinen wissen nichts mit sich anzufangen und quengeln, dass sie Langeweile haben. Ein wenig Langeweile ist tatsächlich nicht verkehrt, du darfst sie auch einmal wegschicken und erst beenden, was du gerade begonnen hast. Das sollte aber alles altersgerecht ablaufen – ein kleines Kind kann sich noch nicht so lang allein beschäftigen wie ein größeres. Wenn sie sich langweilen, dann gib ihnen sinnvolle Aufgaben. Dadurch betätigen sie sich produktiv. Vor allem aber lernen sie, dass sie von dir Arbeit bekommen, wenn sie sich mit Langeweile an dich wenden. Wenn ihnen das Spaß macht – umso besser, denn dann bekommst auch du Unterstützung. Wenn sie keine Lust darauf haben, werden sie sich eigenständig eine Beschäftigung suchen.

Tipp #3: Planung ist alles

Früher, als du noch keine Kinder und vielleicht auch noch keinen Partner hattest, war Planung nicht so wichtig. Heute ist sie das Geheimnis einer wirklich gut organisierten Familie. Weißt du schon, was es die restliche Woche zum Abendessen gibt? Das solltest du, denn vielleicht eignen sich die Reste fürs Mittagessen. Hast du auf dem Schirm, welches der Kinder wann mit dem Sportunterricht fertig wird? Gut, denn dann kannst du dir rechtzeitig überlegen, ob du es schaffst, einkaufen zu gehen, bevor du sie abholen musst. Nimm dir Zeit für die Planung deiner Woche, denn sie garantiert, dass dein Stresslevel im Rahmen bleibt.

Tipp #4: Haushaltstipps sammeln

In den sozialen Netzwerken begegnen dir als Elternteil immer wieder tolle Tipps. Du liest sie… und vergisst sie gleich wieder. Speichere sie dir stattdessen ab. Du kannst sie ausdrucken, sie online abspeichern, wie du möchtest. Denn wenn du dann wirklich einmal einen Karottenfleck auf dem Teppich, eine angemalte Wand oder verfärbte Wäsche hast, hast du diesen einen tollen Tipp gleich wieder greifbar. Andernfalls müsstest du wieder lange danach suchen, wenn ein kleines Unglück im Haushalt passiert – und die passieren mit Kindern leider sehr schnell.

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Tipp #5: Ordnung halten mit der 1-Spielzeug-Regel

Kinder, die sich noch für Spielzeug interessieren, können einen noch so aufgeräumten Haushalt binnen kurzer Zeit in ein unordentliches Spielzimmer verwandeln. Für die Kleinen ist das toll, für dich purer Stress. Die 1-Spielzeug-Regel sorgt dafür, dass die Kinder zwar ihren Spaß haben, aber die Eltern danach kein Aufräum-Komitee einbestellen müssen. Lass deine Kleinen immer nur ein Spielzeug auf einmal bespielen – es sei denn, es handelt sich beispielsweise um die Puppe mit Puppenwagen, das gilt als eines. Wenn sie dann etwas anderes spielen wollen, müssen sie erst das erste Spielzeug aufräumen. Lass sie die Puppe aus dem Wagen nehmen, der Puppenwagen kommt zurück ins Kinderzimmer und stattdessen darf jetzt ein Kleidungsstück für die Puppe mit, da das zum Spiel gehört. Dadurch lernen die Kinder einen Grundsatz, das ihnen in jeder Lebenslage hilft, Ordnung zu halten: Wenn du mit etwas fertig bist, räume es erst auf, bis du weitermachst.