Kinder und psychische Probleme – Wege mit psychischen Problemen umzugehen.

Kinder und psychische Probleme – Wege mit psychischem Problemen umzugehen.

Was tun, wenn Ihr merkt, dass Euer Kind sich mit psychischen Problemen plagt? Auf jeden Fall ist es erst einmal wichtig, dass Ihr selbst einen klaren Kopf behalten. Es hilft weder Eurem Kind noch Euch, wenn Ihr stumm mitleidet oder den Kopf in den Sand steckt. Manchmal hilft schon ein ausführliches Gespräch mit Eurem Kind, um herauszufinden, wo die Probleme liegen. Und so mancher Kummer ist zum Glück vorübergehend. Manche Probleme gehören allerdings auch in fachkundige Hände.

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Bildquelle: Adobe Stock, 71491945 / Gina Sanders

Wenn Schulprobleme immer grösser werden

Schulprobleme sind in der heutigen Zeit leider weit verbreitet. Manchmal verweigern die Kinder das Lernen komplett oder sie sind einfach traurig, weil sie nicht den Erfolg in der Schule haben, den sie gerne hätten. Gut ist es, wenn bestehende Wissenslücken mit Nachhilfe aufgefüllt werden können. Wenn das nicht hilft, sollten Sie den Blick erweitern und versuchen, zu erkennen, was Ihr Kind quält. Nicht selten gehen mit Schulproblemen auch soziale Schwierigkeiten Eures Kindes einher. Vielleicht fühlt sich Euer Kind unverstanden oder wird in der Schule sogar gemobbt. Auch in diesem Fall solltet Ihr Euch professionelle Hilfe holen. Es gibt viele Möglichkeiten, Eurem Kind zu helfen, damit es bald wieder fröhlich lachen kann.

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Bildquelle: Pixabay

Kinder malen gern

Eine Möglichkeit, den Problemen Eures Kindes auf den Grund zu gehen, ist die Maltherapie. Hier haben Kinder die Möglichkeit, Emotionen, über die sie nicht sprechen können, zu Papier zu bringen. Es geht dabei nicht um Kunstwerke oder schönes Malen. Vielmehr geht es darum, dass Euer Kind sich selber von einer ganz neuen Seite kennenlernt. Gemeinsam mit ausgebildeten Kindertherapeuten werden die Bilder ausgewertet und besprochen. Es wird analysiert, wie sich Euer Kind gefühlt hat, während es das Bild gemalt hat. Ausserdem geht es unter anderem um Fragen wie:

– Warum wurden bestimmte Farben gewählt?

– Was fällt Eurem Kind jetzt zu dem Bild ein?

– Wurde das Motiv bewusst so gewählt?

Ganz systematisch gehen die Therapeuten dabei den Problemen auf den Grund und zeigen Wege auf, um Euer Kind konstruktiv aus der Krise herauszuführen. Für Euer Kind geht es in erster Linie nicht um psychische Arbeit, sondern um Spass am Malen und an der Kreativität. Vielleicht entdeckt Euer Kind dabei sogar ein neues Hobby für sich und kann sich gemeinsam mit anderen Kindern beim Malen in der Schule oder einem Verein austauschen. Dann wäre die Maltherapie gleichzeitig ein wichtiger Schritt aus der Isolierung heraus. Jede Freizeitaktivität, die aktiv und gemeinsam mit anderen Kindern betrieben wird bedeutet ein Stück Selbstständigkeit und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

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