Blogparade – Was ist deine Morgenroutine? Wie ich meine optimiert habe.

Auf seinem Blog schreibt Phillipp, ein passionierter Lebensoptimierer, hauptsächlich über Boxspringbetten. Aber er gibt auch Tipps zur Optimierung des Lebens. Aktuell geht es in einem Beitrag um das Thema „Morgenroutine“. Und genau hierzu gibt es eine Blogparade, bei der ich sehr gerne mitmache.

Um was geht es?

Jeder von uns hat morgens so seine Routine. Der eine mehr, der andere weniger. Ich musste bei der Vorbereitung dieses Beitrags feststellen, dass meine Routine gar nicht so optimal war wie ich immer dachte. Aber eigentlich geht es ja auch genau um diese Erkenntnis. Es geht drum zu prüfen wie man seine Morgenroutine finden oder optimieren kann.

Bettwäsche Morgenroutine

Der Ist-Zustand

Ich habe also den Ist-Zustand aufgeschrieben. Dieser war folgender:

5:45 Uhr Der Wecker klingelt

6:00 Uhr Aufstehen

6:01 Uhr Kaffeemaschine einschalten

6:02 Uhr Zähne putzen und duschen (Anfangs warm, danach kalt)

6:15 Uhr Den Mann verabschieden

6:16 Uhr Schminken

6:20 Uhr Kaffee trinken und dem Kind einen Kakao vorbereiten

6:30 Uhr Das Kind wecken

6:35 Uhr Essen für die Mittagspause vorbereiten und Tee kochen

6:45 Uhr Frühstücken

6:50 Uhr Kind fertig machen für den Kindergarten (Zähne putzen, waschen, anziehen und Tasche packen)

7:10 Uhr Haare föhnen und anziehen

7:25 Uhr im Optimalfall verlassen wir das Haus Richtung Kindergarten

7:35 Uhr Ankunft am Kindergarten

8:00 Uhr Ankunft bei der Arbeit

Die Probleme dabei

Direkt nach dem Aufschreiben fiel mir dabei auf, dass dies eher so der Wunschplan ist, wir ihn aber so gut wie nie schaffen. Ich habe mir also den Plan nochmals genau angeschaut und überlegt wo ich Zeit verliere und wo ich gerne mehr Zeit hätte.

5:45 Uhr Der Wecker klingelt (zu spät)

6:00 Uhr Aufstehen (zu spät)

6:01 Uhr Kaffeemaschine einschalten

6:02 Uhr Zähne putzen und duschen (was ist wenn ich zwei Minuten später aufstehe?)

6:15 Uhr Den Mann verabschieden

6:16 Uhr Schminken (brauche ich dafür wirklich nur vier Minuten?)

6:20 Uhr Kaffee trinken und dem Kind einen Kakao vorbereiten

6:30 Uhr Das Kind wecken (was ist wenn das Kind noch müde ist und kuscheln mag?)

6:35 Uhr Essen für die Mittagspause vorbereiten und Tee kochen

6:45 Uhr Frühstücken (Haferflocken in 5 Minuten?)

6:50 Uhr Kind fertig machen für den Kindergarten (Zähne putzen, waschen, anziehen und Tasche packen) 

7:10 Uhr Haare föhnen und anziehen

7:25 Uhr im Optimalfall verlassen wir das Haus Richtung Kindergarten (wie oft tritt der Optimalfall ein und wie gestresst bin ich dann schon?)

7:35 Uhr Ankunft am Kindergarten (ich brauche auch noch Zeit zum Verabschieden!)

8:00 Uhr Ankunft bei der Arbeit (eigentlich mindestens ne halbe Stunde später)

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Der optimierte Plan

Mir war also schnell klar, dass mein Plan so nicht funktionieren kann und ich an den markierten Punkten arbeiten und schieben muss. Dabei heraus kam der folgende Plan, mit dem es mir besser geht, obwohl ich um einiges früher aufstehe.

Meine neue Morgenroutine ist:

5:05 Uhr Der Wecker klingelt (früher, aber entspannter)

5:10 Uhr Aufstehen (klappt meistens)

5:15 Uhr Zähne putzen und duschen (zu der Zeit ist es auch noch schön ruhig)

5:30 Uhr Kaffeemaschine einschalten

5:35 Uhr Kaffee trinken und dem Kind einen Kakao vorbereiten

5:45 Uhr Essen für die Mittagspause vorbereiten und Tee kochen

5:50 Uhr Frühstücken (mehr Zeit dafür, selbst dann wenn man mal früher los muss)

6:00 Uhr Schminken (mehr Zeit)

6:15 Uhr Den Mann verabschieden

6:20 Uhr Haare föhnen und anziehen

6:30 Uhr Das Kind wecken (nun bleiben 20 Minuten um gemeinsam langsam in den Tag zu starten)

6:50 Uhr Kind fertig machen für den Kindergarten (Zähne putzen, waschen, anziehen und Tasche packen) 

7:10 Uhr im Optimalfall verlassen wir das Haus Richtung Kindergarten (wir schaffen den Optimalfall nun öfters und sind dabei entspannter)

7:20 Uhr Ankunft am Kindergarten (ich kann mich nun in Ruhe verabschieden)

8:00 Uhr Ankunft bei der Arbeit (schaffe ich mittlerweile fast immer)

Fazit

Mir hat diese Überprüfung und Optimierung meiner Morgenroutine sehr gut getan. Und auch wenn ich jetzt um einiges früher aufstehe, so haben wir einen Rhythmus bekommen, der überall noch einen kleinen Puffer hat, womit wir weniger gestresst sind.

Solche ein Überdenken der morgentlichen Gewohnheiten tut wirklich gut und kann ich jedem nur empfehlen. Ich bin sehr froh, dass ich auf diese tolle Blogparade gestoßen bin 🙂

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